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Gemeindeleben

Feiern im Lebenskreis: Taufe, Konfirmation, Trauung, Bestattung

Taufe

Manch einer der Kleinsten staunt bestimmt ├╝ber die Form der ersten Begegnung mit unserer Gemeinde. Seit 2000 Jahren ist das Wasser der Taufe das Zeichen daf├╝r, dass jemand zu Jesus Christus geh├Ârt – und damit auch zur Kirche.

Wenn Sie die Taufe eines Kindes anmelden m├Âchten, dann wenden Sie sich bitte unter Vorlage der Geburtsurkunde an unser Kirchenb├╝ro. F├╝r die Taufe muss mindestens ein Elternteil der evangelischen Kirche angeh├Âren.

Zu den Paten: Sind beide Elternteile Mitglied der Kirche, dann brauchen sie f├╝r das Taufkind mindestens einen evangelischen Taufpaten, der selbstverst├Ąndlich der Kirche angeh├Âren muss – das Recht zur ├ť┬ťbernahme des Patenamtes ist an die Kirchenmitgliedschaft gebunden. Geh├Ârt nur ein Elternteil der Kirche an, dann brauchen die Eltern mindestens zwei Paten, von denen wiederum einer evangelisch sein muss. Die Sekret├Ąrinnen k├Ânnen Ihnen auch Auskunft geben dar├╝ber, ob noch weitere Formalit├Ąten notwendig sind.

F├╝r den Fall, dass kein Elternteil der Kirche angeh├Ârt, nehmen wir eine Taufanmeldung erst dann an, wenn sich der T├Ąufling selber f├╝r die Taufe entscheidet. Schlie├člich ist die Taufe immer auch ein Ja zur Kirche.

Wenn Sie als Erwachsener getauft werden m├Âchten, dann wenden Sie sich an Ihren/Ihre zust├Ąndige/n Gemeindepastor/in. Im gemeinsamen Gespr├Ąch legen Sie dann den Weg und den Termin f├╝r die Taufe fest.

Auswahl an Taufspr├╝chen: www.taufspruch.de

Konfirmation

Konfirmandenfahrt 2014 nach Wangerooge

Konfirmandenfahrt 2014 nach Wangerooge

Mehr als eine Viertel Million evangelische Jugendliche feiern um das Osterfest ihre Konfirmation. Ihre Zahl lag in den vergangenen Jahren nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei rund 270.000. Mit der Konfirmation – aus dem Lateinischen für “Befestigung” oder “Stärkung” – sollen sich die Jugendlichen bewusst zum Sakrament der Taufe bekennen, das sie als Kleinkind erhalten haben. Sie dürfen am evangelischen Abendmahl teilnehmen und das Amt eines Taufpaten ausüben.

Als Begründer der Konfirmation gilt der elsässische reformatorische Theologe Martin Bucer (1491-1551), der sie zunächst in Hessen verwirklichte. Durchgesetzt hat sich die Konfirmation erst im Pietismus des 18. Jahrhunderts, der die persönliche Frömmigkeit hervorhob. In einigen Gegenden ging daraus die allgemeinbildende Volksschule hervor. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Konfirmation in ganz Deutschland üblich (Quelle: Der Gemeindebrief).

Die Anmeldungen zur Konfirmandenzeit finden in unserer Kirchengemeinde auf eigens angebotenen Elternabenden vor den Sommerferien statt. Die Termine dazu veröffentlichen wir hier auf der Homepage, in unserem Gemeindebrief und in den Tageszeitungen. Angemeldet werden können Kinder, die nach den Sommerferien die siebte Schulklasse besuchen. Die Konfirmation findet dann im übernächsten Jahr statt.

Seit einigen Jahren praktizieren wir in unserer Kirchengemeinde mit gro├â┬â├é┬â├â┬é├é┬čem Erfolg das “Schortenser Modell”. Es gliedert die Konfirmandenzeit in verschiedene Phasen, die auch bei der gro├â┬â├é┬â├â┬é├é┬čen Zahl an Konfirmanden, die wir haben, eine intensive und abwechslungsreiche Gestaltung ermöglichen. Dieses Modell wird auf den Elternabenden ausführlich vorgestellt.

Kirchliche Trauung

Nach evangelischem Verständnis wird die Ehe vor dem Standesamt geschlossen. Als Christen bitten wir in einem Gottesdienst aber um Gottes Segen für das Paar und dessen gemeinsamen Lebensweg. Mit der Ehe und der Gründung einer Familie ist Mann und Frau eine verantwortungsvolle Aufgabe gestellt – da erweist sich jeder Zuspruch und jede Form der Begleitung als eine gro├â┬â├é┬â├â┬é├é┬če Hilfe.

Wenn Sie eine kirchliche Trauung planen, dann wenden Sie sich bitte direkt an Ihren/Ihre Gemeindepastor/in. Er oder sie wird mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch die verschiedenen Aspekte betrachten und Wünsche und Möglichkeiten besprechen.

Sollte ein Ehepartner nicht der Kirche angehören, dann liegt es in der persönlichen Entscheidung der Pastorin oder des Pastors, ob sie/er eine Trauung durchführt. Auf jeden Fall wird sie/er Sie entsprechend beraten und ggf. an eine andere Pfarrerin oder einen anderen Pfarrer weiterverweisen.

Auswahl an Trausprüchen: www.trauspruch.de

Kirchliche Beisetzung

Am Lebensende überschreiten wir eine Schwelle, an der die Lebenden zurückbleiben müssen. Von Alters her begleiten die Christen diesen Schritt mit Fürbitte und Zuspruch in Form des Gottesdienstes.

Wenn Sie mit einem Gottesdienst Abschied nehmen möchten von einem nahe stehenden Menschen, dann sprechen Sie den Bestatter bitte darauf an. Auch er wird Sie auf die Tradition der kirchlichen Beisetzung hinweisen und den Kontakt zum/zur Gemeindepastor/in herstellen. Bei einem Besuch der Seelsorgerin/des Seelsorgers besprechen Sie gemeinsam die Gestaltung des Gottesdienstes und den Inhalt der Ansprache.

Friedhof

An der Plaggestra├â┬â├é┬â├â┬é├é┬če findet sich der neue Friedhof. Leitbild unserer Anlagen ist der grünende, blühende Friedhof.

Im Bereich der Ev.-luth. Kirchengemeinde Schortens gibt es zwei Friedhöfe, die beide in kirchlicher Trägerschaft sind. Der Kirchhof um die St.-Stephanus-Kirche ist Mitgliedern der Kirchen vorbehalten, die in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK). zusammengeschlossen sind (z.B. ev.-luth., ev.-ref. und röm.-kath. Kirche, Baptisten u.a.) Eine Verlängerung bestehender Grabrechte ist für Nichtmitglieder der o.g. Kirchen ausgeschlossen.

Der so genannte neue Friedhof an der Plaggestra├â┬â├é┬â├â┬é├é┬če steht für alle Beisetzungen offen. Dort finden sich neben den klassischen zu bepflanzenden Grabstellen auch Rasengräber, deren Pflege (Mähen) durch die Friedhofsmitarbeiter geschieht. Im Bereich der Rasengräber lädt ein Gedenkstein mit einem Psalmvers zum Gebet und zur Besinnung ein.
Weitere Informationen bekommen Sie bei der Friedhofsverwaltung, den Friedhofsmitarbeitern sowie bei den Bestattern in Schortens. Die Friedhofssatzung und die Friedhofsgebührensatzung stehen auch zum Download bereit.

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